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Produktivität steigern

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Heute möchte ich dir 5 Tipps vorstellen, mit denen du deine Produktivität enorm steigern kannst. Dabei möchte ich nicht auf die Dinge eingehen, die man überall lesen kann wie z. B Handy in den Flugmodus schalten, nicht liegend im Bett zu lernen oder früher aufzustehen. Diese Dinge sind natürlich ebenso wichtig, aber auch für viele bereits ersichtlich.

1. Stelle dir die Frage, warum und wofür du arbeitest.

Viele Studenten machen sich nicht klar, warum sie überhaupt studieren, bzw. haben sie keine Vision, was sie im Leben erreichen wollen. Du brauchst einen endlosen inneren Antrieb, damit du nachhaltig produktiv bleiben kannst. Dazu musst du wissen, warum du das machst, was du machen willst und wofür du das machst.

Dabei musst du drauf achten, dass dein Motiv kein Vergleich mit anderen Personen in deinem Umfeld darstellt, wie “Ich will besser sein, als xy!”, sondern dein Motiv muss so lauten wie “Ich absolviere ein Studium mit einem 1,x Schnitt”. Dazu formulierst du warum und wofür du dieses Ziel erreichen willst. So etwas wie: “…weil ich meinen Traumberuf in einem großen Unternehmen ausleben will!”

Auf das Thema, wie man sich richtig Ziele formuliert – ja da kann man einiges falsch machen – gehe ich in einem anderen Beitrag näher ein. Was du dir merken solltest: Setze dir ein Ziel und die entsprechende Motivation in dein Herz und du wirst merken, dass du schon von selbst dafür arbeiten möchtest.

2. Definiere dir jeden Morgen deine Ziele für den Tag.

Der zweite Punkt, ist etwas, das ich mittlerweile wirklich jeden Tag mache. Die meisten Bullet Journalisten planen am Sonntag die ganze Woche vor, was in meinem Leben als Studentin nicht effektiv ist, weil ich nicht weil, was so jeden Tag auf mich zukommt. Manchmal kriegen wir spontan Besuch, oder ich muss doch unerwartet zur Uni, wegen Verständnisfragen oder sonstiges (irgendetwas geht ja nie so richtig nach Plan) und da ist die ganze Planung am Sonntag für die ich mir Zeit genommen habe futsch.

Ich bevorzuge es mir Wöchentlich 3 Ziele zu setzen und dann jeden morgen mir eine Minute zu nehmen, um zu überlegen, was ich heute tun kann/möchte, um diese Wochenziele zu erreichen. Falls dann spontan Besuch kommt, versuche ich zwar immer noch meine 3 Tagesziele zu erreichen, doch wenn dies nicht klappt, verschiebe ich eins auf den nächsten Tag. Das nimmt mir den Druck und ich bleibe immer noch etwas flexibel. Bisher klappt das super und ich habe meine Wochenziele bisher immer erreicht.

3. Reflexion

Reflektiere, was du an einem Tag so geschafft hast wo du Erfolg und wo nicht, und was sich noch optimieren lässt, und versuche dies am nächsten Tag umzusetzen. Sei dabei ehrlich zu dir.

Ich persönlich habe von vielen Erfolgscoachs gehört, dass sie selber ein kleines Notizbuch haben, in das sie jeden Abend reinschreiben, was sie gut umgesetzt haben, wo noch Verbesserungsbedarf besteht und was die Ziele für den nächsten Tag sind. Ich habe damit auch angefangen und führe parallel zu meinem Bullet Journal so ein Notizheft. Ihr müsst natürlich keine ganzen Sätze formulieren, dafür bin ich persönlich auch zu faul. Stichpunkte reichen völlig aus, um euch nochmal bewusst zu machen, woran ihr arbeiten müsst.

4. Routine

Das Gehirn braucht Routine, um erstens Energie zu sparen, damit du deine Energie für das Lernen aufheben kannst, und zweitens um deine Produktivität zu steigern und dir neue Sachen anzueignen. Schreibe dir in dein Bullet Journal oder dein Notizheft 10 Dinge auf die du jeden Tag am Morgen bereits schaffen möchtest. Das können so Dinge sein wie eine Viertelstunde lang zu Lesen, dir deine Ziele für den Tag festzulegen, zu meditieren um positiv in den Tag zu starten und, und, und.. aber auch ganz banale Sachen wie Anziehen, Zimmer aufräumen stehen beispielsweise in meiner Routine. Stelle dabei natürlich auch alle Aspekte in der richtigen Reihenfolge auf, wie du sie jeden Morgen handhaben möchtest.

Mein Problem war es vor ein paar Wochen noch, dass ich nie Zeitgefunden habe zu Lesen, vor Allem, wenn der Tag so hektisch ist. Aber seitdem ich diese Technik (die ich vorher nie wirklich ernst genommen hatte) mal ausprobiert habe, lese ich mittlerweile täglich, um die 10 Seiten egal wie voll mein Tag ist, und hoffentlich wird sich das noch steigern!

5. Höre dir motivierende Podcasts an oder schaue Videos.

Selbst wenn du deinen inneren Antrieb gefunden hast, gibt es immer wieder Phasen in denen man echt gar keine Lust hat, irgendetwas zu machen. Da höre ich sehr gerne motivierende Podcasts oder schaue YouTube-Videos und kann dir folgende ans Herz legen:

1. Christian Bischoff (YouTube und Podcasts)

2. Joe Trenk (YouTube)

3. 7 good minutes (Podcasts)

4. Bodo Schäfer (YouTube)

5. Dirk Kreuter (YouTube, Podcasts)

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